Wetterschutzdächer

Wetterschutzdächer werden meist an ein Gerüst angeschlossen und als Spitzdach oder Pultdach realisiert. Ein Arbeitsgerüst kann auch in der obersten Arbeitslage mit einem kleinen Wetterschutzdach als Schutz vor Regen bei Restaurierungs- und Reparaturarbeiten ausgebildet werden. Wetterschutzdächer finden z.B. auch Anwendung bei einem Dachabriss, um witterungsunabhängig arbeiten zu können oder im Rahmen einer Gebäudeaufstockung sowie als Not- und Sicherungsmaßnahme.

Wetterschutzdächer können mittels einer sogenannten Kederplane oder einem Trapezblech errichtet werden.

Die Kederplane ist eine Plane, bei der an beiden Seiten ein Seil eingearbeitet ist, welches es ermöglicht, diese in eine Schiene einzuziehen. Diese Planen sind für kurzfristige Maßnahmen zwischen 1 – 3 Monaten im Frühjahr, Sommer und Herbst geeignet. Die Plane ist mit einer schweren LKW-Plane zu vergleichen und weist eine Qualität von 630gr/m² auf. Sie ist günstiger im Aufbau gegenüber einem Trapezblechdach, da sie aufgrund des geringen Gewichtes leichter zu handhaben und somit auch schneller aufgebaut ist. Die Nachteile sind eine erhöhte Anfälligkeit bei Stürmen sowie eine geringe Schneelast von 25kg/m².

Für längere Baumaßnahmen empfiehlt sich ein Trapezblechdach, welches wesentlich stabiler ist. Der Aufbau eines Trapezblechdaches als Wetterschutzdach ist kostenintensiver, da der Aufbau langwieriger ist und fast immer den Einsatz eines Autokrans für die Montage der schweren Elemente zur Folge hat. Dafür ist es nicht so anfällig bei Stürmen und hat eine höhere Lastaufnahme. Trapezblechdächer sind als Wetterschutzdächer bei längeren Baumaßnahmen geeignet.

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